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Übungen vor einem Ritual
Geschrieben von: Nahima   
Mittwoch, den 30. Januar 2008 um 20:00 Uhr

Übungen



Hier sind einige Übungen die vor einen Ritual gemacht werden sollten

oder wenn Du einfach etwas Energie brauchst.

Was Du nicht brauchst gib der Mutter Erde zurück.






Zentrieren:

Stell Dich barfuss (wenn mögl.) mit leicht gebeugten Knien hin, die Schultern gerade und den Blick nach

vorn. Suche Deine Mitte, aber nicht verkrampfen.

Dann streck die Arme nach vorn. Nun atme tief ein ,in den Bauch.

Beim einatmen öffnest Du die Arme zur Seite und beim ausatmen schließt Du sie wieder.

Achte nur auf Deinen Atem. Das ganze machst Du zehnmal.




Erden:

Stelle Dich hin und such Deine Mitte

(siehe zentrieren) , dann visualisiere wie

Deine Füße zu Wurzeln eines Baumes werden.

Sie gehen tief hinunter in die Erde.

Du wirst zu einem Baum. Hebe Deine Arme

und wiege Dich wie ein Baum im Wind. Du spürst

wie die Kraft aus der Erde durch Deine Wurzel

hochsteigt, sie geht durch den ganzen Körper.

Dann las sie langsam wieder abfließen.

Das machst Du dreimal.



Visualisieren

Das visualisieren ist eine bildliche Vorstellung.

Am besten Du nimmst Dir einen Gegenstand

z.b. einen Apfel ,eine Birne oder was

Dir am liebsten ist, was Du glaubst Dir am

besten vorstellen zu können. Du nimmst es also in die

Hand, sieh es Dir genau an, rieche daran, fühle

und schmecke es, dann schließt Du die Augen, versuche

nun es Dir vorzustellen. Das machst Du bis

Du es vor Dir siehst, riechst, fühlst und schmeckst. Als

nächstes versuchst Du es ohne Gegenstand. Wenn Du viel

übst, kannst Du bald alles visualisieren was

immer Du willst.



Schiebung

Diese Übung ist geeignet, um Unerwünschtes abzulegen. Ängste, Unruhe, Aggressionen; auch bei Schmerzen und Übelkeit wurden hiermit schon brauchbare Erfolge erzielt ( Anmerkung: bei Schmerzen ersetzt eine Schiebung keinesfalls einen Arztbesuch, da lediglich das Symptom, nicht aber die Ursache bekämpft wird. Psychosomatische können eine Ausnahme bilden, allerdings gibt es dafür keinerlei Garantie! )

Man stellt sich in den sogenannten Reiterstand oder setzt sich auf seine Fersen und versucht zunächst, einige Male lang und tief durchzuatmen. Die Handflächen hält man parallel zueinander etwa 10 bis 15 cm vor dem Brustbein, wobei zwischen den Handflächen etwa 5 bis 10 cm sein sollten. Nun stellt man sich vor, wie das Unerwünschte als leuchtender Punkt schwebend zwischen den Handflächen erscheint. Der Punkt wird mehr oder weniger zu einer fleckigen, verbeulten Kugel anschwellen, während man das Unerwünschte immer mehr in ihm konzentriert. Dabei ist es hilfreich, die gesamte Muskulatur des Oberkörpers anzuspannen, da diese Übung ohne körperliche Anstrengung weniger gut funktioniert. Wenn der Punkt nun groß genug ist ( hier sollte man sich völlig auf seine Intuition verlassen ), schiebt man ihn einfach vom Körper weg, indem man die Arme langsam und unter Anstrengung gerade nach vorne ausstreckt. Begleitet wird dieses Abschieben von einem deutlichen Ausatmen, je nach Intensität des Unerwünschten und eigenem Empfinden kann das Ausatmen leise zischend sein oder ein langer, schallender Schrei.

Variationen: nicht immer kann man diese Übung genau wie vorgeschlagen ausführen, etwa weil man in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Dann reicht es auch aus, den Punkt zwischen den Augenbrauen zu formen und mit seinem Blick wegzuschieben oder mit dem Atem wegzublasen.

Schiebung geschrieben ŠbyFelan

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Februar 2008 um 21:39 Uhr