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Wicca-Traditionen
Geschrieben von: Nahima   
Mittwoch, den 30. Januar 2008 um 19:37 Uhr

Wicca-Traditionen


Innerhalb des Wicca-Kults gibt es verschiedene Traditionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Hier nun die gängigsten Traditionen:

 

Alexandrische

Der Gründer Alex Saunders war ursprünglich in der gardenerischen Tradition initiert. Nach einer weile gründete er dann seine eigene Tradition, die Gardners recht ähnlich ist, aber mehr Gewicht auf zeremonieller Magie legt.


Britische Traditionelle

Ist eine Mischung aus keltischer und gardnerischer Tradition. Es ist ein relativ strukturierter Orden. Mit der Zeit und durch weiteres lernen kann man verschiedene Reifegrade erwerben.


Keltische Wicca

Sie setzten die keltischen/druidischen Überlieferungen um und kombinieren sie mit gardnerischen Riten. Die besondere Betonung liegt hier bei den Elementen der Natur und den "Alten". Auch das Wissen über die Kräfte von Pflanzen, Steinen, Bäumen, Elementargeistern dem "Kleinen Volk", Gnomen, Elfen und anderen Naturwesen ist fester Bestandteil der Tradition.


Caledonisch (Hekatinisch)

Wird auch Hekate-Tradition genannt. Diese Glaubensrichtung ist schottischen Ursprungs und hält die einzigartigen schottischen Feste der Schotten am Leben.


Dianisch

Margaret Murray schrieb 1921 ein Buch namens "The Witch-Cult in Western Europe" (Der Wicca-Kult in Westeuropa). Der Name der Tradition wird auf diese Buch zurückgeführt. Die Coven sind oft stark auf die Göttin ausgerichtet und manche werden als feministisch angesehen.

Eklektisch

Eklektisch bedeutet, dass man nicht auf eine Tradition fixiert ist, sondern sich das aus den verschiedenen Traditionen heraussucht was einem richtig erscheint und diese Praktiken dann miteinander verbindet. So schafft man sich auf gewisse weise seine eigene Tradition.


Gardnerianer

Gerald Gardner gründete diese Tradition in den 50ern in England. er ist der Begründer des traditionellen Wicca. Seine Tradition enthält unter anderem Aspekte aus dem Freimaurertum.


Piktisch

Schottische Hexenkunst die auf allen Aspekten der Natur beruht: Tieren, Pflanzen und Mineralien. Sie enthält wenige religiöse Aspekte stattdessen liegt der Schwerpunkt auf der Magie. Diese Tradition wird meist allein praktiziert. Die piktischen verstehen sich aber nur teilweise als Wicca.

Seax-Wicca

Seax-Wicca wurde 1973 von Raymond Buckland gegründet, der ursprünglich ein leitender Promoter der gardnerischen Glaubensrichtung war. Er vermischte angelsächsische Einflüsse mit teilweise neuen Grundsätzen.


Strega

Strega ist das italienische Wort für Hexe. So hat auch die Tradition ihren Ursprung in Italien und begann dort ca. 1353 mit einer Frau namens Aradia. Strega sind eigentlich keine Wicca.

Teutonisch (Nordisch)

Zu den Teutonen zählen alle Völker im germanischen Sprachraum. Dazu zählen kulturell gesehen das englische, irische, isländische, dänische, norwegische und schwedische Volk. Man nennt es deshalb auch die Nordische Glaubensrichtung. Die meisten die dem nordischen Glauben angehören bezeichen sich eher als Asatru als als Wicca und können auch von der Art her nicht zu den Wicca gezählt werden.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. März 2008 um 16:35 Uhr